Kein Neubau von EIS-Vannini

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Wieder wurde einmal mehr die Möglichkeit zur Aufwertung der Wormser Innenstadt vergeben.

Am Mittwoch zog P. Vannini seine Pläne für den Neubau eine Cafes auf dem Marktplatz zurück. Unterschiedliche Auffassungen über die Höhe der monatlichen Miete und die Ablösesumme für die fehlenden Parkplätze waren der Grund.

Nachdem über mehrere Jahre, mit einigen Planänderungen des Neubaus, verhandelt worden war  und eine Einigung über die Gestaltung des Cafes erzielt wurde, scheiterte der Neubau nun an den finanziellen Bedingungen. Vannini habe in den vor Ostern geführten Verhandlungen überraschend auf massiver Reduzierung seiner Kosten bestanden.

Nach Meinung des Haupt- und Finanzausschusses konnte man den Vertragsbedingungen nicht zustimmen, letztlich hätte die Stadt das Objekt fast komplett finanziert, was eine krasse Wettbewerbsverzerrung gegenüber anderen Betrieben bedeutet hätte.

Der Ausschuss war mit großer Mehrheit nicht bereit auf die seit 1.Januar geltenden Mieteinnahmen zu verzichten. Auch bestand der Ausschuss auf einer Stellplatzablöse für 30 Parkplätze, in Höhe von rund 270.000 Euro, die Vannini bezahlen sollte.

Nach Ansicht von Pietro Nannini war das nicht akzetapel. Er soll auf städtischem Grund ein Gebäude für über zwei Millionen bauen, die volle Miete zahlen und  nach 25 Jahren dieses kostenlos an die Stadt zurückgeben. Dies ist für kein Investor finanzierbar.

Pietro Nannini zog daraufhin die Konsequenzen und erklärte die Pläne für gescheitert. Es wird auch keine weiteren Verhandlungen mehr geben.

Seinen für die nächsten 15 Jahre geltenden Mietvertrag für das jetzige Gebäude möchte er erfüllen. P. Nannini überlegt jetzt auch neben seinen drei Geschäften in Neustadt, Bad Kreuznach und Weinheim eine Filiale in Mannheim zu eröffnen. Ebenfalls denkt er über eine Verlegung seines Hauptsitzes nach Weinheim nach.

Fazit

Ein ganzjährig geöffnetes Cafe auf dem Marktplatz würde diesen aufwerten und für eine Belebung der Innenstadt sorgen.

Man sollte auch daran denken dass es die Unternehmer sind die Arbeitsplätze schaffen, Gewerbesteuer und Miete zahlen.

Man darf auch nach über zweijährigen Verhandlungen am Geschick der Verwaltung zweifeln, einen tragfähigen Kompromiss zu finden.

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